Förderaufruf des AMIF 2021 - 2027

Sie planen ein Projekt, z.B. im Bereich Asyl oder Integration?

Dann können Sie beim BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) einen Antrag auf Förderung stellen. Seit dem 1. August 2022 sind die Fördermodalitäten für die neue Förderperiode des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) 2021 – 2027 veröffentlicht.

Sie finden den Förderaufruf, die Förderrichtlinie, weitere Dokumente und auch den Zugang zum Antrag unter folgendem Link: www.bamf.de/amif21

Der Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) ist ein europäischer Fonds, der die EU-Mitgliedstaaten bei der Umsetzung ihrer Asyl- und Migrationspolitik unterstützt.

Anträge können gestellt werden von

  • juristischen Personen des privaten Rechts und Personengesellschaften
  • juristischen Personen des öffentlichen Rechts
  • internationalen Organisationen
  • Kooperationspartnerschaften

Sollten Sie Fragen haben oder eine Beratung wünschen, können sich bayerische Projektträger an das Bewilligungszentrum München wenden. Den Link zum entsprechenden Kontaktformular finden Sie ebenfalls unter www.bamf.de/amif21 .

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MUTMACHERIN des Monats Juli: Clara Bracklo

Die  MUTMACHER-Rubrik ist ein authentischer Einblick „aus erster Hand“, den die unterschiedlichsten Personen von sich selbst geben, die das Thema Integration berührt: Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund selbst, aber auch die vielen haupt- und ehrenamtlichen leidenschaftlichen Mistreiter für die Sache.

Heute stellt die Mutmacherin Clara Bracklo vom Tür an Tür e.V. vor. Sie ist Teil der Tür-an-Tür-Digitalfabrik und entwickelt bzw. betreut die Implementation der deutschlandweit bekannten App „Integreat“. In der App finden Neuankommende alle wichtigen Informationen zum Start in Deutschland. Die Inhalte der App können auf kommunale Bedarfe zugeschnitten werden.

Im März 2021 startete das Projekt Mutmacher und an dieser Stelle möchte ich allen bisherigen Mutmacherinnen und Mutmachern für ihr Durchhaltevermögen und ihre beeindruckenden Leistungen danken. Ich bin mir sicher, es gibt noch mehr Mut machende Beispiele und ich freue mich auf weitere Vorschläge.

Weitere MUTMACHER finden Sie hier.

Flags of Ukraine and European Union (EU) with blue sky background

credit: StMI / iStock / ValtimorN

Unter www.ukraine-hilfe.bayern.de erfahren Sie, mit welchen Hilfeleistungen Sie am besten unterstützen können. Auch finden Sie Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine – auch in ukrainischer Sprache – und Informationen für vom Krieg in der Ukraine betroffene Unternehmen.

Fragen und Antworten zur Einreise aus der Ukraine und zum Aufenthalt in Deutschland

Förderaufruf des AMIF 2021-2027

Sie planen ein Projekt, z.B. im Bereich Asyl oder Integration?

Dann können Sie beim BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) einen Antrag auf Förderung stellen. Seit dem 1. August 2022 sind die  Fördermodalitäten für die neue Förderperiode des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) 2021 – 2027 veröffentlicht.

Sie finden den Förderaufruf, die Förderrichtlinie, weitere Dokumente und auch den Zugang zum Antrag unter folgendem Link: www.bamf.de/amif21

Der Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) ist ein europäischer Fonds, der die EU-Mitgliedstaaten bei der Umsetzung ihrer Asyl- und Migrationspolitik unterstützt.

Anträge können gestellt werden von

  • juristischen Personen des privaten Rechts und Personengesellschaften
  • juristischen Personen des öffentlichen Rechts
  • internationalen Organisationen
  • Kooperationspartnerschaften

Sollten Sie Fragen haben oder eine Beratung wünschen, können sich bayerische Projektträger an das Bewilligungszentrum München wenden. Den Link zum entsprechenden Kontaktformular finden Sie ebenfalls unter www.bamf.de/amif21 .

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration hat eine Sammlung häufig gestellter Fragen in einem FAQ-Katalog zusammengefasst. Die FAQs werden fortlaufend aktualisiert. Auch ein Flyer auf Deutsch und Ukrainisch mit QR-Codes steht zum Download bereit, der auch ausgedruckt werden kann, um z.B. an Bahnhöfen oder in Einrichtungen verteilt zu werden.

Das neue Angebot des Bundesministeriums des Innern und für Heimat www.germany4ukraine.de bietet Informationen speziell für Geflüchtete, auch zu Unterkunft und ärztlicher Versorgung, in ukrainischer, englischer und deutscher Sprache.

Eine umfangreiche Zusammenstellung der verschiedensten Informationsangebote für Geflüchtete und Unterstützende zur aktuellen Situation in der Ukraine finden Sie auf der Seite von Health Care Bayern e.V.

Liebe Leserinnen und Leser,

leider mussten wir in den letzten Tagen einige jahrzehntelang als unumstößlich geglaubte Gewissheiten begraben. Im Moment führt Russland einen Angriffskrieg auf europäischem Boden durch. Selbst einige der größten Zyniker hätten den Einmarsch in den ehemaligen Bruderstaat Ukraine als groben Unfug belächelt. Doch leider ist das für unmöglich Erachtete eingetreten. Den völkerrechtswidrigen Akt Russlands verurteile ich auf das Schärfste. Kein Disput legitimiert die Missachtung der nationalstaatlichen Souveränität.

Die jüngere europäische Geschichte ist geprägt durch gemeinsame Wirtschaftspolitik, kulturelle Annäherung und diplomatische Beziehungen – kurzum durch ein oftmals forderndes aber friedliches Miteinander ohne militärische Muskelspiele und Drohgebärden.

Lassen Sie uns in Europa, Deutschland und Bayern zusammenstehen für Solidarität, Humanität und Frieden. Bitte unterstützen Sie die Menschen in der Ukraine, spenden Sie Geld oder Sachmittel. Aber bitte hegen Sie Ihren Groll gegen die Aggressoren und Profiteure des Krieges, nicht gegen das russische Volk.

#PrayforPeaceinUkraine

Ihre

Gudrun Brendel-Fischer, MdL
Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung

Frühjahrssitzung des Bayerischen Integrationsrats

Bayerischer Integrationsrat

Am 4. April traf sich der Bayerische Integrationsrat unter meinem Vorsitz zu seiner Frühjahrssitzung. Die Themen waren wie immer aktuell und vielfältig, die Gäste spannend!

Ein Vertreter des Innenministeriums gab zu Beginn einen ausführlichen Überblick über Versorgung und Unterbringung von aus der Ukraine geflüchteten Menschen.

Danach hielt Suat Yilmaz, Leiter des Referats Kommunales Integrationsmanagement im Integrationsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, einen Vortrag über „Unentdeckte Talente – Herausforderung und Chance zugleich“. Er zeigte auf, wie stark der berufliche Werdegang von Wohlstand und Bildung des Elternhauses abhängt und präsentierte das von ihm in Nordrhein-Westfalen initiierte Projekt „Talentscouting“. Dieses fördert sehr erfolgreich gezielt Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien – häufig auch mit Migrationsgeschichte.

Der Politikwissenschaftler Radoslav Ganev, der sich selbst als „Bulgare, Deutscher und Rom“ beschreibt, berichtete zum Abschluss über Entstehung, Geschichte und heutige Ausprägungen des Antiziganismus. Mit seinem Projekt „RomAnity“ macht er Informationen zur Geschichte, Kultur und Leben der Sinti und Roma zugänglich, versucht Vorurteile abzubauen und eine neue Perspektive auf die größte Minderheitengruppe Europas zu schaffen.

Ich danke allen Beteiligten für dieses bereichernde Treffen sowie die konstruktiven Gespräche und freue mich auf die nächste Sitzung im Herbst!

Neuauflage des erfolgreichen Projekts Stolz auf meine Sprache! - Zweisprachige Bücherbox

Neuauflage Bücherbox

Bei einem Besuch der KITA „Haus für Kinder“ (AWO) in München gab ich den Startschuss für die Neuauflage meines Projektes „Zweisprachige Bücherbox – Stolz auf meine Sprache!“.

Mehrsprachigkeit ist eine wertvolle Kompetenz. Gerade für Zugewanderte vermittelt sie Heimat und Identität. Wir müssen sie daher als Potential, nicht als Hemmschuh begreifen. Mit diesem Projekt möchte ich bereits im KITA-Alter die deutschsprachige und die muttersprachliche Entwicklung fördern.

Insgesamt werden – wie schon im Vorjahr – auch in diesem Jahr rund 100 Bücherboxen an KITAS in allen Regionen Bayerns verteilt. Diese bestehen aus 10 zwei- bzw. multilingualen Vorlesebüchern in 11 unterschiedlichen Sprachen. Die meisten Bücher aus der Bücherbox stehen auch als MP3-Downlaod oder Begleit-CD in weiteren Sprachen zur Verfügung. So kann den Geschichten des Regenbogenfischs oder des kleinen Eisbären Lars beispielsweise in 8 Sprachen gelauscht werden.

Mit dem Arbeiterwohlfahrt Landesverband Bayern konnte ein verlässlicher Träger in der bayerischen KITA-Landschaft gewonnen werden, mit dem zusammen das Projekt der Neuauflage realisiert werden konnte.

Mehr dazu unter Projekte – Bücherbox

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Von Albanisch bis Polnisch: Impfaufruf an Baubranche in 21 Sprachen

v.l.n.r.: Gudrun Brendel-Fischer, Kerstin Schreyer, Thomas Schmid

Mit einem gemeinsamen Impfaufruf in 21 Sprachen wollen Kerstin Schreyer, Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, und Gudrun Brendel-Fischer, Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Baubranche zu einer Impfung gegen das Corona-Virus motivieren.

Ende letzten Jahres hatten beide bereits einen Impfaufruf an Busfahrerinnen und Busfahrer gestartet, nun soll eine weitere Zielgruppe erreicht werden.

„Wir haben die Baustellen in Bayern trotz Corona von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen offenhalten können. Das geht nur mit guten Hygienekonzepten und natürlich dem bestmöglichen persönlichen Gesundheitsschutz“, erläutert Schreyer. Da auf den Baustellen traditionell auch viele Beschäftigte arbeiten, die nicht Deutsch als Muttersprache haben, hat die Ministerin in ihren regelmäßigen Telefonschalten mit den Branchenvertretern die Idee für einen möglichst breit gefächerten Impfaufruf ins Spiel gebracht. Nun wurden die Flyer in 21 Sprachen vorgestellt. „Oft liegt es gar nicht an einer persönlichen Abneigung gegen die Impfung, sondern an fehlenden Informationen. Hier wollen wir gemeinsam Abhilfe schaffen“, so Schreyer.

Brendel-Fischer ergänzt: „Gerade die Beschäftigten in der Baubranche sind durch wechselnde Tätigkeiten auf unterschiedlichen Baustellen besonders gefährdet. Ihr Beruf ist oft körperlich sehr anstrengend, und eine Coronainfektion kann zu langfristigen Beeinträchtigungen führen. Die Impfung gegen das Corona-Virus ist von zentraler Bedeutung für die Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Lassen Sie sich impfen – zu Ihrem eigenen Schutz und für die Gesellschaft.“

Die Informationsflyer sollen zunächst über den Bayerischen Bauindustrieverband ausgesteuert werden. Hauptgeschäftsführer Thomas Schmid unterstützt die Aktion: „Auch ich appelliere an alle Baubeschäftigten: Lassen Sie sich impfen. Sie schützen damit sich selbst und uns alle zusammen.

Im pdf-Format können die Impfaufrufe in unserer Rubrik „Downloads zu Corona“ in allen 21 Sprachen heruntergeladen werden.

Impfaufruf speziell an Busfahrerinnen und Busfahrer in 17 Sprachen

Corona_Bauministerium Flyer

Mit einem gemeinsamen Impfaufruf in 17 Sprachen wollen Kerstin Schreyer, Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, und Gudrun Brendel-Fischer, Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Busfahrerinnen und Busfahrer zu einer Impfung gegen das Corona-Virus motivieren.

Der Aufruf an die Busfahrerinnen und Busfahrer zielt nicht nur auf den persönlichen Gesundheitsschutz ab, sondern auch auf die besondere Verantwortung für die Fahrgäste. Der Aufruf der beiden bereits selbst dreifach geimpften  Politikerinnen lautet: „Lassen Sie sich impfen.“

Die Flyer werden über den Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmer (LBO) an die Unternehmen im Verband und von diesen wiederum an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergeleitet.

Im pdf-Format können sie in unserer Rubrik „Downloads zu Corona“ in allen 17 Sprachen im pdf-Forumat heruntergeladen werden.

Lasst uns Brücken bauen!

Ich weiß um die Herausforderungen und Anstrengungen, die Integration mit sich bringt. Als Bayerische Integrationsbeauftragte bin ich gerne Ihre Ansprechpartnerin für diese wichtige, gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Aber dass sich alle Bemühungen lohnen – davon bin ich überzeugt. Bayern setzt auf klare Vorgaben und beweist, dass Integration gelingt. Meine Botschaft lautet: Von Integration profitieren alle! Ich werde mit ganzer Kraft meinen Teil dazu beitragen, dass Integration erfolgreich verwirklicht wird und freue mich auf viele persönliche Begegnungen, um mit Ihnen Erfahrungen auszutauschen. Ihre Anregungen sind mir wichtig.

Gudrun Brendel-Fischer, MdL

Gudrun Brendel-Fischer

Gudrun Brendel-Fischer, MdL

Seit dem 1. Dezember 2018 darf ich nun das Amt der Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung wahrnehmen. Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und möchte mit ganzer Kraft meinen Teil dazu beitragen, dass Integration in Bayern noch besser gelingt. Empathie und Effizienz – das ist für mich die Richtschnur, an der sich Integration messen lassen muss. Auf der einen Seite bedeutet das, sich noch mehr in die Situation der Menschen mit Migrationsgeschichte hineinzuversetzen, auf der anderen Seite, dort an den Stellschrauben zu drehen, wo Integration noch effizienter, noch zielgerichteter, noch besser werden kann – auf beiden Seiten.

Ich möchte verstärkt die positiven Aspekte von Integration hervorheben: Wir sollten nicht immer nur auf das schauen, was schlecht läuft, sondern den Fokus darauf richten, was gut läuft. Meine Botschaft: Von Integration profitieren alle!